Artikel-Archiv

Neupreußische Befestigungen

Einleitung
Neupreußische Befestigungen und ihre Geschichte

Nach dem Ende der Befreiungskriege gegen Frankreich wird 1815 auf dem Wiener Kongress Cöln mit dem Rheinland Preußen zugeschlagen. Da er sich von Frankreich weiterhin bedroht fühlt ordnet der preußische König noch im gleichen Jahr den Ausbau der Stadt zur Festung an. Dieser Ausbau, der mit den ersten Tätigkeiten bereits im Jahr 1815 beginnt, umfasst folgende Maßnahmen...

Fort I
Friedenspark an der Südbrücke

1830 Im Anschluss an eine Armierung der Festung Cöln anlässlich der Belgien-Krise wird auf dem Platz des jetzigen Fort I die "Rheinschanze" mit einem massiven Reduit in der Kehle erbaut. 1841-1847 Die Rheinschanze wird zum Fort I mit 300-400 Mann Besatzung und etwa 40 Geschützen umgebaut; u.a. werden an das Reduit zwei Flankenkasematten angefügt. Der Grundriss dieses Forts lehnt sich eng an die Graben-/Wallführung des Vorgängerbaus an...

Fort II & III
Güterbahnhof Bonntor/ Bonner Wall

In diesem Kapitel werden zwei baulich sehr unterschiedliche Forts beschrieben.Der Grund liegt unter anderem darin das die Forts aus zwei verschiedenen Bauphasen stammen.

Wie bei den meisten Forts des Inneren Gürtels liegen auch für Fort II & III keine Baupläne vor; die erstellten Zeichnungen sind daher Rekonstruktionen, die auf Kenntnissen von groben Skizzen, Plänen von Nachbarwerken und einer umfassenden Grabung im Jahr 2005 (Fort II) fußen.
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Fort IV
Erbgroßherzog Paul von Mecklenburg im Volksgarten

Das Fort IV des Inneren Gürtels gehörte zu den in der ersten Bauphase (1816-1825) errichteten 5 Forts: Baubeginn 1822, Bauende 1825. Wie alle anderen Werke dieser Baureihe erhält es einen zusätzlichen Namen; neben der Nummer IV hieß es Erbgroßherzog Paul von Mecklenburg, von der Kölner Bevölkerung kurz Fort Paul genannt...

Fort V
Zülpicher Platz

Wie schon von Anfang an geplant wurden in einer zweiten Bauphase linksrheinisch die Forts mit den ungraden Nummern (I, III, V, VII, IX und XI) zwischen die bereits bestehenden "eingeschoben". Diese zwischen 1840 bis 1847 erbauten Werke erhielten außer ihrer Nummer keine zusätzliche Bezeichnung...

Fort VIII
Prinz Heinrich von Preussen - ehem. Gereonsbahnhof

Technische Beschreibungen findet man in der Rubrik Fort IV - denn das Fort VIII kann man als Zwillingsfort zum IVer sehen....

Fort X
Prinz Wilhelm von Preussen am Neusser Wall

In einem königlichen Erlass vom 22.April 1816 war entschieden worden, linksrheinisch elf Forts um die Stadt Köln zu legen, von denen aus finanziellen Gründen in erster Rate zunächst nur fünf mit den geraden Nummern II, IV, VI, VIII und X errichtet wurden; die restlichen sechs folgten in den 1840er Jahren...

Fort XI
Niederländer Ufer

Das Fort XI wurde im Zeitraum von 1843 - 1847 an der Stelle der Riehler-Schanze gebaut. Es gehört zu den Festungsbauten der 2. Bauphase der linksrheinischen Befestigung. Wie bei den meisten Forts des Inneren Gürtels liegen auch für Fort XI keine Baupläne der zweiten Bauperiode vor. Im Jahre 1879 wurden für die Forts, ...

Friedens-/Kriegspulvermagazine
des Inneren Gürtels


Als man 1815 mit dem Ausbau der Festung Köln begann, wurde die Munitions-Geschoss, Zünder und Pulver - noch getrennt gelagert. Das in großen Mengen in Fässern gelagerte und transportierte Pulver war sehr feuchtigkeitsempfindlich und wenig handhabungssicher; immer wieder kam es zu unfallartigen Explosionen, ...

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